Einträge von Lukas Beil

CRM-Systeme: Autobranche ist nicht reif für Eigenlösungen


CRM-Systeme: Autobranche ist nicht reif für Eigenlösungen

Individualanwendungen für das Customer Relationship Management (CRM) können auch heutzutage Sinn machen. Allerdings trifft diese Aussage bei Automobil- und Mobilitätsunternehmen derzeit wohl nur auf eine Minderheit zu. Denn die meisten setzen noch zu sehr auf ihre alten Geschäftsmodelle.

Die Debatte wird in der IT-Welt seit Jahrzehnten geführt und schien inzwischen weitgehend beendet zu sein: Sind Individual- oder Standardsoftware die bessere Lösung? Wie bei vielen Anwendungen hatten sich auch beim CRM in den vergangenen 20 Jahren immer häufiger die Systeme von der Stange durchgesetzt. Doch im vergangenen Jahr ließen zwei Unternehmen aufhorchen: Der Mobilitätsanbieter Lyft hat sein CRM selbst entwickelt, interne Mails von Tesla deuten darauf hin, dass der Elektroautobauer konkret darüber nachdenkt, seine CRM-Anwendung von Salesforce durch eine Eigenlösung zu ersetzen. Seitens Tesla ist das allerdings nie offiziell bestätigt worden. Doch inwiefern ist das womöglich ein neuer Trend?

„Komplette Eigenentwicklungen setzen den unbedingten Willen zur Differenzierung gegenüber dem Wettbewerb, eine dauerhaft ausgelegte IT-Strategie, eine konsequente Umsetzung sowie die Unterstützung des Top-Managements voraus.“ Umsetzbar sei das daher „vermutlich eher selten und nur in sehr softwareentwicklungsnahen Unternehmen“…

Wie Santander mit Low-Code-Entwicklung die Digitalisierung vorantreibt


Wie Santander mit Low-Code-Entwicklung die Digitalisierung vorantreibt

Mit der Corona-Pandemie ist Agilität zu einem der zentralen Überlebensfaktoren am Markt geworden: Wer sich schnell und flexibel an die neuen Gegebenheiten anpassen kann, erhöht seine Chancen, möglichst unbeschadet aus der Krise hervorzugehen.

Die aktuelle Krise lenkt den Fokus der Unternehmen auf das eigene Überleben“, erklärt Martin Otten, Regional Vice President von Outsystems. „Mit der Corona-Pandemie haben sich die Gegebenheiten für Unternehmen aller Art in nie dagewesener Geschwindigkeit verändert. Das wird in unserem Bericht deutlich: Für die Teilnehmer, die gleich zu Beginn des Befragungszeitraums im Februar teilgenommen haben, war es ein wichtiges Ziel, ihre Konkurrenz zu übertrumpfen.“ Im Verlauf der Pandemie sei dieses Ziel auf den letzten Platz der Wichtigkeit zurückgefallen. Die Unternehmen waren mit einem Mal mit sich selbst beschäftigt – „und damit, sich möglichst schnell an die neue Realität und die geänderten Bedürfnisse ihrer Kunden anzupassen.“

Eine solche Flexibilität erfordert ein hohes Maß an unternehmensinterner Agilität. Die Ergebnisse der Untersuchung zeigen jedoch, dass agile Arbeitsweisen noch längst nicht zum Standard in den befragten Unternehmen geworden sind…

Appian Studie: verbessert Technologie die Kundenbeziehung?


Appian Studie: Zweit Drittel der Befragten gehen nicht davon aus, dass Technologie die Kundenbeziehung verbessert

65 Prozent der Studienteilnehmer sagen, dass Automatisierungstechnologien nur „einigermaßen wirksam“ sind, um Mitarbeitern alle notwendigen Daten und Zusammenhänge zur Verfügung zu stellen.

Die zentrale Frage ist dabei, ob Technologien zur Geschäftsautomatisierung bessere Kundenerfahrungen schaffen und somit Unternehmen in die Lage versetzen, die Anforderungen ihrer Kunden besser zu antizipieren und zu erfüllen – und so menschliche Verbindungen und stärkere Kundenbeziehungen schaffen. 
82 Prozent der Studienteilnehmer sind sich einig, dass Unternehmen sich darauf konzentrieren müssen, den menschlichen Faktor als Teil der Kundeninteraktion zu erhöhen und ihr so eine „persönliche Note“ zu verleihen. Allerdings sehen nur vier von zehn Befragten (41 Prozent) die Art und Weise, wie ihr Unternehmen Automatisierung einsetzt, als „in hohem Maße“ hilfreich für den Aufbau stärkerer Kundenbeziehungen an.

Der Tesla Enterprise Browser 20.1

Update 20.1

Seit 20 Jahren veröffentlichen wir in jedem Monat, der durch drei teilbar ist ein neues „minor release“ .1, .2 oder .3.

Neu in der Tesla Enterprise Browser Version 20.1


Protokoll aller Änderungen..

.. zu jedem Element (z.B. Liste oder Workflow) inklusive Hinweis in der Oberfläche für alle Benutzer: Jede Neuerung wird damit sofort in der täglichen Nutzung angezeigt und zwar nur im zugehörigen Element. Zusätzlich ist die gesamte Historie der Konfiguration eines Elements damit für jeden Endbenutzer voll transparent.

Grafische Gestaltung des Workflows..

.. für Wiedervorlage spart viele Klicks und ermöglicht auf mobilen Geräten die „one touch“ Bedienung. Ein Klick / Touch auf das Foto eines Benutzers erzeugt eine Wiedervorlage für diese Person.
Die 12 am häufigsten genutzten Ziel-Personen werden in der Reihenfolge ihrer Häufigkeit in einer Foto Galerie angezeigt und funktionieren wie ein Button. Diese deutliche Ergonomie Verbesserung wurde vollständig per Workflow Konfiguration erzielt - eine Anpassung des Tesla Enterprise Browser Kerns war nicht notwendig.

Der Schemaeditor..

.. bleibt nach dem Entfernen eines Feldes oder einer Spalte nun geöffnet, insofern noch weitere Felder folgen.
Layout des Schemaeditors überarbeitet.

Die Schaltflächen "Suchen" und "Ausblenden"..

.. scrollen nun nicht mehr mit dem Suchformular einer Liste.

Aufruf von URLs..

.. nun auch in Formularen wie in Listen möglich.

Adresse

Oberkasseler Str. 12
40545 Düsseldorf

Öffnungszeiten

08:00 – 18:00 Uhr
Montag bis Freitag

ERP bei Liqui Moly, Otto & Co.: Gescheitert am ERP-System

ERP bei Liqui Moly, Otto & Co.: Gescheitert am ERP-System

Lidl, die Deutsche Post, die Deutsche Bank und Otto: Die Liste der gescheiterten SAP-Einführungen in großen Konzernen in Deutschland ist lang. Liqui-Moly-Chef Ernst Prost hat seine Frust über die gefloppte Einführung von Microsoft AX in seinem Unternehmen reichlich ernüchtert auf den Punkt gebracht: „Das ist schlimmer als Brexit, Trump und Handelskrieg“, wetterte er in der Frankfurter Allgemeinen am 10.07.2019.

Gartner: Bis 2024 werden 65% aller Unternehmen mit Low-Code entwickeln

Gartner: Bis 2024 werden 65% aller Unternehmen mit Low-Code entwickeln

Die Zukunft der Softwareentwicklung ist Low-Code. Zumindest, wenn es nach der Analyse- und Marktforschungsfirma Gartner geht. Denn diese prognostizierte, dass bis 2024, 65% aller Apllikationen mittels Low-Code erstellt werden.

Die Anforderungen an Entwicklerteams haben sich in den letzten Jahren rasant verändert. Cloud-, Web und Mobil-Technologien, Conversational Interfaces und andere Benutzeroberflächen (Stichwort: AR) treffen dabei auf wachsende Anforderungen seitens den Fachabteilungen sowie Endbenutzern. Oder wie es Watts S. Humphrey einst formulierte: “Jedes Business ist ein Software-Business.“

Mit all diesen Trends kam es in den letzten Jahren zu einem wachsenden Fachkräftemangel. Der Bedarf an ausgebildeten Softwareentwicklern steigt stetig an. So etwa arbeiten gemäß Statista 2019 bereits 990.000 Personen im Bereich des IT-Services und der Software. Im Vergleich zu 2014 – mit 741.000 Personen – ist dies ein Anstieg von 33,6% in den letzten 5 Jahren.

Umfrage: IT-Profis vermissen digitale Souveränität

Umfrage: IT-Profis vermissen digitale Souveränität

In einer Umfrage des eco-Verbands sehen und kritisieren IT-Experten zu starke Abhängigkeiten von außereuropäischen Anbietern.

Aktuell organisieren viele Firmen die Arbeitsabläufe ihrer Mitarbeiter mit digitalen Tools. Oft kommen dabei Dienste von Anbietern außerhalb Europas zum Einsatz. Das wollte der eco-Verband genauer untersuchen und hat das Marktforschungsinstitut Civey beauftragt, 500 IT-Experten zum Thema Digitale Souveränität zu befragen. Dabei fordert mehr als die Hälfte der Umfrageteilnehmer offene Standards für einen besseren Datenaustausch als Schlüsselelement für mehr digitale Souveränität. Knapp dahinter liegt der Wert für APIs zur Softwareanbindung mit knapp 46 Prozent.

Can low code platforms solve legacy gridlock?

50% der IT Leiter nennen „geerbte Alt-Systeme“ ( legacy systems) als Grund für die stockende Digitalisierung

Half of IT leaders say legacy systems are holding them back on digital transformation. Traditional software is time-consuming and expensive to build, said Michael Douglas, Product Marketing Manager with OutSystems at a recent ITWC webinar. But there’s a way out of the gridlock, he said.

“Low code is a cheap and effective way to build software and it’s eight to ten times faster than coding,” said Douglas. A low code platform allows developers to create applications in a visual “drag and drop environment using ready-made components.”

Dank Low-Code nie wieder Lotus Notes, Microsoft Access und Excel!


Dank Low-Code nie wieder Lotus Notes, Microsoft Access und Excel!

Selbst im Jahr 2019, in der Blütezeit der Digitalisierung, soll es da draußen Anwendungen und Dateien geben,  die mithilfe von Lotus Notes oder Microsoft-Werkzeugen wie Access oder Excel „gebaut“ wurden. Will man daraus eine zeitgemäße Anwendung generieren, kommt man im Grunde um das Thema  LowCode nur noch schwer herum.

Im Jahr 1984, also vor ziemlich genau 35 Jahren, erblickte Lotus Notes das Licht der digitalen Welt. Und trotz seines betagten Alters kommt es immer noch es in zahlreichen Unternehmen zum Einsatz. Allerdings hat sich während dieser langen Zeit technisch eine ganzen Menge getan. Daher funktionieren „server-basierte Dokumentendatenbanken” heute nicht mehr so richtig gut. Denn Anwender wollen deutlich flexibler sein als zur Erfindungszeit von Lotus Notes, alleine schon wegen des permanent Zugriffs via Smartphone und Tablet. Daten sollen also stets und überall verfügbar sein, und das nicht nur on-premise (also auf dem Server), sondern auch in der Cloud.

Daher ist es wenig verwunderlich, dass selbst große Unternehmen wie die Continental von der reinen Lotus Notes-Anwendungsentwicklung wechseln auf einen relativ neuen Typus der Programmierung, die aktuell so einigen Staub aufwirbelt. Der Name dieser “neuen” Technik: Low-Code.